GaststĂ€tte „Zum Alten Bahnhof“ in Ebrach (Steigerwald)

Am 05.03.2017 haben wir die GaststĂ€tte „Zum Alten Bahnhof“ in Ebrach aufgesucht.

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Schon bei der Anfahrt erkennt man an der GaststĂ€tte die Erweiterung durch einen umgebauten Eisenbahnwaggon. Dieser ist aber erst ab April geöffnet. Der Gastraum ist behaglich warm und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Viele Bilder aus der „lĂ€ngst vergangenen Zeit der Eisenbahn“ in Ebrach sind zu sehen. Wenn der Ofen befeuert ist können Eisenbahnenthusiasten die Augen schließen und dann mal einen tiefen Atemzug nehmen. Man taucht ein in die GerĂŒche der alten Dampflokzeit.

Aber deshalb besucht man keine GaststĂ€tte. Es geht um’s gute Essen und trinken. Da ist man „Zum Alten Bahnhof“ genau richtig.

Wir haben die KĂŒche auf die Probe gestellt und mĂŒssen neidlos anerkennen, dass alles Top war. Alles wurde frisch zubereitet, mit viel Liebe angerichtet und genauso serviert. Und das alles zu erschwinglichen Preisen.

Wir kommen auf alle FĂ€lle wieder.

Unsere Empfehlung:

Leckeres frÀnkisches Essen zu erschwinglichen Preisen.

Gesamturteil:

*****

 

OberfrÀnkische Steigerwaldbahn

Am 05.03.2017 haben wir uns auf den Weg in den Steigerwald gemacht um die  Relikte der oberfrÀnkischen Steigerwaldbahn zu suchen.

Die Strecke ist durch die eigene Interessengemeinschaft gut aufbereitet.

Link zum Streckenverlauf.

Unser Weg fĂŒhrte uns entlang der blau gepunkteten Strecke:

(Quelle: Logics Connect)

Angefangen haben wir unsere Spurensuche in Ebrach beim ehemaligen Endpunkt der Strecke Frensdorf-Ebrach.

Alle Gleisanlagen sind abgebaut. Teilweise entstehen auf den ehemaligen Rangiergleisen aktuell EinfamilienhĂ€user und Radwege auf dem Streckengleis. Das einzige Relikt dieser Bahn ist in Ebrach der Gasthof „Zum alten Bahnhof“. Hier steht auf einem kurzen GleisstĂŒck ein umgebauter „BĂŒro-Zugleiter“-Waggon, der nun als Speisewagen fungiert.

In der GaststĂ€tte kann man die gute, alte Zeit der Eisenbahn noch spĂŒren und in sich aufnehmen.  Eine Detailbewertung der GaststĂ€tte in einem separaten Artikel.

Nachdem wir uns gestÀrkt hatten sind wir in Richtung des Beginns der Strecke gefahren.

In Burgwindheim erinnert so gut wie nichts mehr an die Zeit der Eisenbahn. Das BahnhofsgebÀude ist in Privatbesitz.

Unsere nĂ€chste Station war Burgebrach. Hier ist das alte BahnhofsgebĂ€ude noch erhalten. Auf einem GleisstĂŒck stehen noch 2 Gerippe von alten Waggons.

Hier endet auch der Radweg von Ebrach. Der Rest der Strecke bis Frensdorf ist dem Verfall preisgegeben.

In Frensdorf ist der Abzweig von der noch befahrenen Strecke Strullendorf-SchlĂŒsselfeld gut zu erkennen.

Stationsschild „Frensdorf“
Der Prellbock am Richtungsgleis nach Ebrach
Schienen wurden bereits alle abgebaut

Hier findet sich auch das Cafe Antik. Wir konnten einen netten Plausch mit der Besitzerin fĂŒhren, die das Cafe seit 28 Jahren fĂŒhrt.

Der Heimweg fĂŒhrte uns entlang des sĂŒdlichen Astes ĂŒber Pommersfelden.